Es war in Winnebach an der Grenze zu Österreich, als Beamten der Finanzpolizei unter Leitung von Alessandra Faietti das Fahrzeug aus der Slowakei auffiel.Beim Grenzübergang war aufgefallen, dass der Wagen erst dann nach Italien einfahren war, als keine Kontrollorgane zu sehen waren.Die Finanzpolizei verfolgte das Fahrzeug auf seinem Weg durch das Pustertal und zwang den Lenker schließlich anzuhalten. Im Wert von über 22.000 Euro Im Rahmen der Kontrolle stellten die Behörden sage und schreibe 22 Hundebabys - unterschiedlichster Rassen, von Chihuahua über Malteser bis Shiba Inu - sicher, die nur wenige Monate alt und sehr zutraulich waren. Man hatte sie unter den Sitzen und im Kofferraum im bereich des Ersatzreifens versteckt. Die Hunde haben einen Wert von über 22.000 Euro und sollten in Italien verkauft werden.Der Fahrer, ein Slowake, war bereits wegen illegaler Transporte verschiedenster Art aus Osteuropa bekannt. Ohne MicrochipsDie Hunde wurden vom Brunecker Veterinärdienst untersucht. Dieser stellte fest, dass ihnen jegliche Markierung mittels Microchips fehlte. Die Hundebabys wurden beschlagnahmt und an eine Bozner Struktur des Sanitätsbetriebs übergeben. Der Slowake wurde wegen Tierquälerei und illegaler Einführung von Tieren nach Italien ohne Vorweis der notwendigen sanitären Dokumente angezeigt. Die Finanzpolizei hat Ermittlungen zur Herkunft der Hunde und vor allem zu ihrem Bestimmungsort eingeleitet, um den immer verbreiteteren und gefährlicheren illegalen Handel unterbinden zu können. Zu einem ähnlichen Fall war es erst am Brenner gekommen. ker