Warum gegen viele Teilnehmer bei ihren Spritztouren Strafen verhängt wurden, erklärt der Kommandant der Carabinieri-Kaserne in Corvara, Oberstabsfeldwebel Armando Di Genova. <BR /><BR />Der Name der 3-tägigen Veranstaltung ist Programm: Beim „Dolomiti Street“ werden die Dolomiten zur Rennbahn für Sportwagen mit einer Leistung von mindestens 200 PS. Sie bilden eine Luxusauto-Karawane, die über Berg- und Passstraßen donnert. <BR /><BR />Seit einiger Zeit soll „Dolomiti Street“ nicht mehr als offizielle Veranstaltung gemeldet worden sein – „es ist aber sehr schwierig, nachzuweisen, dass sich die ganzen Menschen wegen der Veranstaltung versammeln“, erklärt der Kommandant der Carabinieri-Station in Corvara, Oberstabsfeldwebel Armando Di Genova. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="950593_image" /></div> <BR />Dennoch wurden gegen viele Lenker Strafen verhängt, und zwar schon bevor sie Südtirol erreichten: „Die Kollegen in Reba/Arabba haben 10 Führerscheine entzogen“, berichtet Di Genova. Grund dafür sei überwiegend das Fahren auf der Gegenfahrbahn, erklärt der Kommandant. Wenn man mit zu hoher Geschwindigkeit in eine Kurve oder Kehre fahre, könne man auf die Gegenfahrbahn geraten.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="950596_image" /></div> <BR /><BR />Am Grödner Joch warteten dann die Carabinieri von Corvara unter Oberstabsfeldwebel Armando Di Genova. Er entdeckte einige Tage später ein Video im Netz, auf dem er zu sehen ist: Einer der Veranstaltungsteilnehmer hatte ihn nämlich gefilmt, während er eine Reihe von Autos einschließlich jenem, aus dem heraus das Video gedreht wurde, aufhält. „Führerschein, Fahrzeugpapiere und Kreditkarte für die 63,40 Euro Strafe bitte bereithalten“, hört man den Kommandanten sagen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="950599_image" /></div> <BR />Wegen nicht angemessener Geschwindigkeit seien mehrere Autofahrer geahndet worden, berichtet Di Genova. Aggressiv habe sich dabei keiner der Lenker verhalten, beruhigt der Beamte: „Sie zahlen, weil sie genau wissen, dass sie sich strafbar machen.“