Donnerstag, 07. September 2017

Hurrikan „Irma“: Baby stirbt auf Barbuda

Auf der Karibikinsel Barbuda ist bei Hurrikan „Irma“ nach Angaben von Regierungschef Gaston Browne mindestens ein Mensch gestorben. Dabei soll es sich um ein Baby handeln, sagte Browne dem örtlichen Fernsehsender ABS. Die Mutter habe versucht, aus einem beschädigten Gebäude zu fliehen.

Hurrikan Irma hat ein Bild der Zerstörung auf Barbuda hinterlassen.
Hurrikan Irma hat ein Bild der Zerstörung auf Barbuda hinterlassen. - Foto: © APA/AFP

Es sei nicht bekannt, ob es weitere Todesopfer gebe, fügte der Premierminister des Staats Antigua und Barbuda hinzu.

Damit steigt die Zahl der Toten durch den Wirbelsturm auf sieben. In den französischen Überseegebieten Saint-Barthelemy und Saint-Martin starben nach Angaben von Präfekt Eric Maire vom Mittwoch mindestens sechs Menschen.

„Irma“ zerstörte oder beschädigte mehr als 90 Prozent aller Gebäude, sagte Browne. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung sei obdachlos.

Auf Barbuda leben Browne zufolge etwa 1800 Menschen. Browne sagte, es werde überlegt, die Bevölkerung zeitweise nach Antigua zu bringen, vor allem da mit Hurrikan „José“ ein weiterer Wirbelsturm drohe.

apa/dpa

stol