Donnerstag, 11. Juni 2020

„Ich bin dabei! Für Dich. Für mich. Für uns.“

Seit dem gestrigen Mittwoch sind sie sichtbar: 25 Gesichter, 25 Geschichten, eine Aussage: Sie sind dabei! 25 Botschafter wollen nach rund 4 Monaten Corona-Ausnahmezustand weiterhin vorsichtig bleiben, gleichzeitig aber zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Unter anderem ist HCB-Kapitän Anton Bernard eines der Gesichter der neuen Kampagne. - Foto: © GNews
Diese 25 Menschen mit verschiedensten Lebensgeschichten – teils bekannte Persönlichkeiten, teils Menschen aus dem Alltag – stehen im Mittelpunkt von „Ich bin dabei! Für Dich. Für mich. Für uns.“

Die Bewusstseinskampagne des Landes Südtirol und des Südtiroler Sanitätsbetriebes läuft bis Anfang Juli: In Print- und Onlinemedien, in Radio und Fernsehen, auf sozialen Netzwerken, aber auch auf Bushaltestellen und Plakatwänden will sie die Südtiroler darauf hinweisen, dass alle ihren Beitrag leisten können, um eine neue Corona-Welle zu verhindern.

Vorsorge ist gerade jetzt wichtig

Gerade jetzt halten all diese Botschafter die Vorsorgeregeln für wichtig, finden aber ganz unterschiedliche Gründe dafür, wie 3 von ihnen am heutigen Donnerstag in einer Pressekonferenz im Landhaus 1 in Bozen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, Gesundheitslandesrat Thomas Widmann und der Pflegedirektorin des Südtiroler Sanitätsbetriebes Marianne Siller erklärten.

So sagt Kapitän Anton Bernard vom HCB Südtirol Alperia: „Ans Ziel kommt man mit Einsatz, Disziplin und Durchhaltevermögen – im Sport und auch im Leben.“ Diesen Weg gemeinsam zu gehen, hält der Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings (SWR) Hannes Mussak für wesentlich, „denn dann hat Südtirol eine bessere Zukunft.“

Gedanken über die Zukunft in seiner Branche schließlich macht sich Event-Manager Michael Miki Picarella: „Veranstaltungen werden anders ablaufen. Aber wenn wir die Regeln einhalten, können wir wieder nach vorne schauen.“

Mut und Zuversicht vermitteln

Diesen Mut will auch Landeshauptmann Kompatscher vermitteln: „Der Ausnahmezustand hat viele Menschen in Südtirol hart getroffen. Gerade wenn uns Hoffnung abhanden zu kommen scheint, brauchen wir Zuversicht.“

Für diese Zuversicht steht das #Neustart-Zeichen aller Botschafter: der gestreckte Daumen und Zeigefinger, ein symbolisches Lächeln, das unter dem Mund-Nasen-Schutz derzeit oft verborgen bleibt. Wenn sich alle an die Vorsorgeregeln halten, würde bald wieder das echte Lächeln der Menschen sichtbar sein, so Kompatscher und Widmann.


Eigenverantwortung und Zusammenarbeit sind gefragt

Gesundheitslandesrat Widmann betonte: „Einen zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten. Die Eigenverantwortung jedes einzelnen ist weiter gefragt“. Dank der guten epidemiologischen Entwicklung habe die Landesregierung die Bewegungs- und Arbeitsfreiheit am vergangenen Dienstag weiter erhöhen können, sagte der Gesundheitslandesrat. Vorsicht sei jedoch weiter gefragt. Die wesentlichen Vorsorgeregeln sind gleich geblieben: Hände Waschen und Abstand halten. Der wurde auf einen Meter gesenkt, aber darunter gilt weiter die Pflicht zum Mund-Nasenschutz.

„Die Anstrengungen des Personals im Gesundheitsbereich sollen nicht umsonst gewesen sein - es gilt, weiter auf Hygiene und Sicherheit zu achten. Wir brauchen die Zusammenarbeit aller“, unterstrich Pflegedirektorin Siller.

Kompatscher und Widmann dankten den 25 Botschaftern: „Aus verschiedensten Lebenserfahrungen heraus und mit verschiedenen Ansichten sprechen sie treffend die vielen Gesellschaftsgruppen an“, sagte Kompatscher, „aber gerade so erreichen wir alle Südtiroler.“

lpa

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