Montag, 21. Oktober 2019

„Ich bin stark“

Unter dem Leitspruch „Ich bin stark – ich lebe legal und sicher“ sind am Montag in Bozen die Projekttage für Jugendliche zur Ermutigung zu einem selbstbestimmten Leben in Sicherheit und Legalität gestartet.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler nahmen am ersten Tag der Initiative „Ich bin stark“ in Bozen teil.
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Rund 200 Schülerinnen und Schüler nahmen am ersten Tag der Initiative „Ich bin stark“ in Bozen teil. - Foto: © GNews

Selbstbestimmt, sicher und legal durchs Leben: Getragen von der Sozialgenossenschaft GNews mit Unterstützung des Landes Südtirol und des Kommandos der Finanzpolizei Bozen haben Schulkinder der 2. und 3. Mittelschule dabei bis Mittwoch die Möglichkeit, sich über verschiedenste Aspekte zum Thema Sicherheit und ähnlichem zu informieren.

Eingeleitet wurde der Vormittag im Hangar der Finanzwache mit informativen Kurzvorträgen der Finanzpolizei, des Teams von Young and Direct sowie des Dienstes für Abhängigkeitserkrankungen.

„Du bist cool genug, nein zu sagen“

Abwechselnd dazu begeisterten jugendliche Schauspieler mit 4 Theatereinlagen und einem Rap das gleichaltrige Publikum.

Ihre Botschaft war klar: Du bist stark und cool genug, um in brenzligen Situationen selbstbestimmt nein zu sagen.

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Auch Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner war gekommen, um die Mittelschüler darin zu bestärken, selbstbestimmt durch Leben zu gehen.

Anschließend erwartete die Jugendlichen an mehreren Stationen ein lockerer Austausch mit den Experten, die spannende Einblicke in ihre Arbeit und nützliche Infos für ihren Alltag in Sicherheit gaben.

Experten, Suchhunde und Rettungshubschrauber hautnah

Während am Infostand der Bergrettungsstaffel, der Finanzpolizei sowie am Stand der jungen Freestyler und Skiprofis gezeigt wurde, dass Spaß in der Freizeit und Sicherheit sich niemals ausschließen sollten, durften die jungen Interessierten am Stand des Weißen Kreuzes praktische Übungen zur ersten Hilfe durchführen.

Am Infostand von Young and Direct wurden die Jugendlichen dahingehend bestärkt, sich mit ihren Fragen, Unsicherheiten und Problemen an Personen oder Institutionen zu wenden.

Unumstrittenes Highlight des Vormittags waren jedoch die vierbeinigen Helfer der Finanzwache: In spektakulären Vorführungen wurden mit Lawinensuchhunden und Drogenspürhunden verschiedenste Einsätze wie etwa das Aufspüren vermisster Personen oder Fahrzeugkontrollen nachgespielt.

Sogar der Hubschrauber wurde für einen kurzen Rundflug gestartet und durfte im Anschluss von den Schülern hautnah begutachtet werden.

Projekt läuft bis Mittwoch

Antonio Maggio, Kommandant der Finanzpolizei, erklärte den Hubschrauber im Detail.

Am Dienstag und Mittwoch werden weitere 500 Schüler aus ganz Südtirol
zu den Projekttagen erwartet. Ziel der Initiative ist es, Jugendliche durch einen persönlichen und lockeren Austausch mit Ordnungskräften und Experten frühzeitig und altersgerecht auf Gefahren hinzuweisen, vor allem aber zu selbstbestimmten Entscheidungen und damit zum Stark-Sein zu ermutigen.

liz