Der 82-jährige Naturnser wartete am Montagabend gegen 21.45 Uhr in seinem Auto auf dem Parkplatz des Untermaiser Bahnhofs auf seine Freundin, die mit dem Zug kommen sollte. Als der Zug einfuhr, und er seine Freundin aussteigen sah, gab er ihr mit Lichtsignalen zu verstehen, wo er geparkt hatte.<BR /><BR />„Plötzlich reißt ein Afrikaner die Autotüre auf meiner Seite auf und schreit mich an, dass ich keine Lichtsignale geben darf“, schildert der Naturnser. „Ich hatte große Angst, habe sie aber nicht gezeigt und bin ruhig geblieben.“ Der Mann fuchtelte mit der Faust knapp vor dem Gesicht des 82-Jährigen und schrie herum. Dann schlug er die Autotüre heftig zu.<BR /><BR />„Als meine Freundin ins Auto eingestiegen ist, hat der Afrikaner die Autotüre auf der Fahrerseite erneut aufgerissen und gefragt, ob ich verstanden hätte, dass ich keine Lichtsignale geben darf“, berichtet der Naturns. Dazu habe er wenige Zentimeter vor seinen Augen wieder die geballte Faust gezeigt. Dann schlug der Mann wieder die Türe zu.<BR /><BR />Er sei trotz des Schocks weiterhin ruhig geblieben, deshalb habe sich die Situation nicht weiter zugespitzt, sagt der 82-Jährige, der immer noch perplex ist, was ihm auf dem Parkplatz des Untermaiser Bahnhofs widerfahren ist. „Es ist ein Wahnsinn, dass einem so etwas auf einem öffentlichen Parkplatz passiert“, meint er.<BR /><BR /><embed id="dtext86-66054969_quote" /><BR /><BR />Der Naturnser verließ den Parkplatz mit dem Auto und verständigte die Carabinieri. „Hut ab, sie sind sofort gekommen“, lobt der 82-Jährige. „Leider war niemand mehr am Parkplatz. Die Carabinieri haben mich nach der Kontrolle sogar angerufen, um mir das mitzuteilen“, staunt der Naturnser und ist auch mit dem Durchgreifen von Quästor Paolo Sartori sehr zufrieden. Der 82-Jährige vermutet, dass er mit seinen Lichtsignalen Drogenhändler gestört habe.