„Es war wie in einem schlechten Krimi, aber leider in der Realität passiert“, sagt die immer noch verängstigte Betroffene gegenüber s+ und berichtet was ihr und ihrem Begleiter widerfahren ist.<BR /><BR />Die Boznerin, die namentlich nicht genannt werden möchte (Name der Redaktion bekannt), ist am Tag nach dem Vorfall immer noch sehr verängstigt und durcheinander, als sie die Geschichte erzählt. Verständlich, denn, was sich am frühen Abend zuvor zugetragen hat, klingt wie aus einem schlechten Krimi, „es ist aber leider die Wahrheit“, berichtet die Frau.<BR /><BR />Sie war gegen 18.45 Uhr mit ihrem Begleiter Richtung Innenstadt unterwegs, die Museumstraße war wie üblich gut belebt, der Ort, wo sich der Vorfall ereignete also alles andere als eine finstere Ecke. „Auf der Höhe des Swarovski-Ladens spuckte plötzlich ein junger Mann neben mir auf den Boden, sozusagen auf meine Füße“, berichtet die Betroffene. „Ich meinte zu ihm nur ‚Ma dai‘ und das war offensichtlich schon zu viel“, schildert sie. Der junge Mann, der mit einem weiteren Gleichaltrigen unterwegs war, herrschte die beiden daraufhin auf Italienisch an, sie sollen die Straße wechseln.<h3> Bierflasche gezogen und gebrüllt: „Ich schlage dir das Gesicht ein“</h3>Der Begleiter der Frau meinte darauf zu ihm, er solle sich benehmen. Doch daraufhin sah der junge Mann erst recht rot: „Er hat eine volle Bierflasche aus seinem Plastiksack gezogen und sie meiner Begleitung vors Gesicht gehalten und ihn bedroht“, berichtet sie. Er habe dabei laut gerufen: „Ti spacco la faccia!“ (Ich schlage dir das Gesicht ein, Anm. d. Red.). „Ich hatte solche Angst“, sagt sie. Es kam dann ein älterer Mann dazu, der versuchte, die Männer zu stoppen. Die verängstigte Frau habe ihren Begleiter dann nur noch gebeten, das Weite zu suchen. <BR /><BR />„Man konnte einfach erkennen, dass die nur darauf gewartet haben, eine Schlägerei anzuzetteln und man weiß ja nicht, ob sie nicht noch ein Messer bei sich tragen“, meint sie. <BR /><BR />Die beiden Bedrohten konnten ihren Weg geschockt fortsetzen. Anzeige erstattet haben sie derzeit aus Angst noch nicht, aber haben es vor. „Es kann doch nicht sein, dass man in seiner eigenen Heimat nicht mehr sicher ist“, sagt die Betroffene. „Es muss doch endlich etwas geschehen, es braucht mehr Einsatz von den Behörden und Überwachungskameras. Hauptsache, wir sind sicher“, fordert sie.