Die Ermittler deckten ein Netzwerk aus Scheinfirmen auf, das offenbar Arbeitskräfte über Scheinaufträge vermittelte und dadurch Arbeits- und Steuerrecht umging, heißt es in einer Aussendung der Finanzpolizei. Demnach stellten die Firmen Rechnungen für nicht existierende Leistungen aus und ermöglichten so unrechtmäßige Steuergutschriften.<BR /><BR />Da die direkte Vermittlung von Arbeitskräften in Italien verboten ist, wurde die illegale Beschäftigung über scheinbare Dienstleistungsaufträge getarnt. Diese gingen an Scheinfirmen, die lediglich dazu da waren, die illegale Arbeitsvermittlung zu verschleiern.<BR /><BR />14 Personen stehen laut Aussendung unter Verdacht, zwei Hauptverdächtige wurden festgenommen bzw. unter Hausarrest gestellt. Außerdem wurden Vermögenswerte von über 750.000 Euro beschlagnahmt.<BR /><BR />Durchsuchungen wurden an 20 Standorten in mehreren italienischen Provinzen durchgeführt, darunter in Trient, Udine, Triest, Modena und Rimini. Die Ermittlungen dauern an.