Der Fall kam ans Licht, nachdem die Einsatzzentrale der Carabinieri eine Meldung über ein brennendes Fahrzeug erhalten hatte. Die Berufsfeuerwehr von Bozen rückte aus und konnte den Brand schnell löschen. Doch vor Ort fiel den Einsatzkräften eine behelfsmäßige Werkstatt auf, weshalb sie die Carabinieri hinzuzogen.<h3>Werkstatt ohne Genehmigung und Sicherheitsmaßnahmen</h3>Als die Carabinieri am Ort des Geschehens eintrafen, fanden sie eine voll ausgestattete, aber illegale Autowerkstatt vor. 2 Hebebühnen mit Fahrzeugen darauf, eine dritte reparaturbedürftige Karosserie, Fässer mit Altöl und verschiedene Werkzeuge ließen keinen Zweifel daran, dass hier unerlaubt gearbeitet wurde. <BR /><BR />Zudem fehlten jegliche Sicherheitsvorkehrungen oder Kennzeichnungen, die in einer offiziellen Werkstatt vorgeschrieben sind.<h3> Hohe Strafen und Anzeige für den Betreiber</h3>Bei der Überprüfung des 31-jährigen Betreibers stellte sich heraus, dass er zwar offiziell ein Unternehmen für den Verkauf von Gebrauchtwagen führt, jedoch ohne behördliche Genehmigung auch Reparaturen an Fahrzeugen vornahm.<BR /><BR />Da er nicht im Landesregister für Handwerksbetriebe eingetragen war und keine behördlich genehmigten Bücher über den Handel mit Gebrauchtwagen führte, erhielt er eine Verwaltungsstrafe in Höhe von rund 10.000 Euro.<BR /><BR />Zusätzlich wurde er wegen der unsachgemäßen Lagerung und Entsorgung von Sondermüll – darunter Altöl und andere durch Reparaturen anfallende Abfälle – angezeigt.<h3> Carabinieri warnen vor illegalen Werkstätten</h3>Die Carabinieri von Bozen raten dringend dazu, „sich für Reparaturen an autorisierte Werkstätten zu wenden. Illegale Mechaniker können nicht nur Schäden an Fahrzeugen verursachen, sondern auch erhebliche Sicherheitsrisiken darstellen.“