Nach mehrtägigen Ermittlungen durch Beamte in Zivil und auch nach Befragungen der Nachbarn, hat die Bozner Stadtpolizei erneute eine illegal vermietete Ferienwohnung in der Altstadt ausgemacht und geschlossen. Die Details.<BR /><BR /><BR />Bozens Stadtpolizei hat einen weiteren Fall illegaler Kurzzeitvermietung im Zentrum aufgedeckt. „Eine Zivilstreife hatte die Wohnung in der Altstadt bereits über längere Zeit im Visier und auch die Nachbarn nach ihren Beobachtungen befragt“, teilte die Stadtgemeinde mit.<BR /><BR /><BR /> „Als sich die Polizei den Gästen, die sich in der Wohnung eingemietet hatten, zu erkennen gab, fielen diese aus allen Wolken: Die polnische Familie hatte ihre Urlaubsunterkunft über eine bekannte Online-Plattform gebucht und bezahlt. Als Anschrift wurde dort jedoch nicht der Standort dieser Unterkunft angeführt, sondern der einer anderen - regulären - Unterkunft im selben Gebäude“, erklärte die Stadtgemeinde weiter. <BR /><BR />Die illegal vermietete Wohnung sei weder als Kurzzeitunterkunft ausgewiesen, noch sei eine solche von der Stadt Bozen genehmigt worden. Deshalb habe die Stadtpolizei sofort die Einstellung der Vermietungstätigkeit veranlasst. <BR /><h3> Eigentümer wurde Finanzpolizei und der Quästur gemeldet</h3><BR />„Die Eigentümer erwartet nun eine Verwaltungsstrafe in Höhe von insgesamt 435 Euro. Zugleich wurde der Fall auch der Finanzpolizei und der Quästur gemeldet, damit diese weitere Kontrollen durchführen und möglichen Verstößen nachgehen können, zumal die Gäste nicht ordnungsgemäß registriert waren“, erklärte die Gemeinde. Die Durchführung von Gewerbekontrollen und die Bekämpfung illegaler Gewerbetätigkeit gehörten zu den Hauptaufgaben der Handelseinheit der Stadtpolizei.