Samstag, 04. Juli 2015

Illegales Waffenlager in Klausen entdeckt

Luftdruckgewehr, Schreckschusspistole und Schalldämpfer: Die Carabinieri von Klausen haben vor kurzem ein scheinbar illegales Waffenlager entdeckt. Ein Koch eines bekannten Beherbergungsbetriebs der Stadt ist ins Visier der Ermittler geraten.

Foto: Carabinieri
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Foto: Carabinieri

Wie die Carabinieri in einer Mitteilung am Samstag schreiben, klickten für den 36-Jährigen die Handschellen. Er steht im Verdacht, Waffen illegal gehalten zu haben.

Bei der Durchsuchung seines Zimmers sei man unter anderem auf zwei Luftdruckgewehre, eine Schreckschusspistole, Munition, einen Schalldämpfer und ein Fernglas gestoßen, berichten die Ordnungshüter. Der Mann soll die Waffen illegal aus Deutschland importiert haben. Warum und für welchen Zweck – das sei derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Zwei Dirndl entdeckt

Doch damit nicht genug: Auch rund hundert Flaschen Alkohol, darunter Liköre und hochwertige Weine, soll der Mann in seinem Zimmer gehortet haben. Dazu noch Kiefern-Massage-Öl und zwei Dirndl. Die Carabinieri gehen davon aus, dass der 36-Jährige die Gegenstände bei der Arbeit hat mitgehen lassen. „Wohl um sie selbst weiterzuverkaufen“, vermuten die Ordnungshüter.

Carabineri erinnern an Vorfall in Latzfons

„Wir sollten die Lage nicht unterschätzen“, raten die Carabinieri. „Vor zwei Jahren ist im nahen Latzfons eine Person von einem Projektil am Hals verletzt worden.“ Die dafür verwendete Waffe sei jenen, die man nun in Klausen gefunden habe, sehr ähnlich. Den mutmaßlichen Verantwortlichen für die Tat in Latzfons hatten die Carabinieri wenige Tage später ausfindig gemacht.

stol

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