Freitag, 10. Dezember 2021

Im Ausland geimpft? Das müssen Sie tun

Viele Südtiroler haben im Ausland eine oder mehrere Impfungen gegen das Coronavirus erhalten. Was Sie tun müssen, damit diese Impfungen auch in der Datenbank des Südtiroler Sanitätsbetriebes und damit in Ihrem Impfschein aufscheinen, lesen Sie hier.

Jede Impfung im Ausland sollte dem lokalen Sanitätsbetrieb gemeldet werden.
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Jede Impfung im Ausland sollte dem lokalen Sanitätsbetrieb gemeldet werden. - Foto: © Shutterstock
In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Probleme mit dem Erhalt des Green Passes für Südtiroler, die sich im Ausland gegen das Coronavirus haben impfen lassen.

In manchen Fällen haben betroffene Personen nur ein Impfzertifikat, das ihnen im Ausland in Papierform ausgestellt wurde, und können den Green Pass nicht herunter laden. In anderen Fällen war das Herunterladen des Green Pass zwar möglich, die Impfungen scheinen aber nicht in der Datenbank des Sanitätsbetriebes auf.

Vielen Betroffenen ist inzwischen klar, was in solchen Fällen zu tun ist. Auch beim Corona-Bürgertelefon habe man seit dem Sommer nur noch wenige solcher Fälle behandelt.

Weil im Zuge der Booster-Impfungen aber vereinzelte Anfragen die Redaktion erreicht haben, was zu tun sei, wenn man sich im Ausland hat impfen lassen, sei das Vorgehen hier noch einmal erläutert.

Vorausgeschickt eine wichtige Information: „Wenn man sich im Ausland impfen lässt – nicht nur im Falle einer Corona-Impfung sondern bei jeglicher Impfung – muss man sich selbst darum kümmern, dass diese Impfung dem Südtiroler Sanitätsbetrieb gemeldet wird. Nur so wird sie in die lokale Datenbank aufgenommen und der Impfschein der betreffenden Person vervollständigt“, erklärt der Koordinator des Corona-Bürgertelefons, Markus Rauch.

Wer sich also im Ausland gegen Covid-19 geimpft hat, muss dies selbstständig dem Sanitätsbetrieb melden. Durch eine Mail an [email protected] oder [email protected], in der die Impfbestätigung zusammen mit einem Dokument, das die Anerkennung bescheinigt, und einer Eigenerklärung (die in der Folge zugeschickt wird) sowie einer Kopie der Gesundheitskarte (vorne und hinten) mitgeschickt werden muss. In der Regel wird der Green Pass in weniger als einer Stunde zugeschickt.

Die Eingabe in die lokale Datenbank sollte laut Sanitätsbetrieb auf jeden Fall erfolgen, denn sie ist von Nutzen, damit das Impfzertifikat des Landes ausgestellt werden kann, das bis zum Erhalt des Green Passes verwendet werden kann. Die Eingabe ist auch sinnvoll, damit die Anzahl der erhaltenen Impfdosen berücksichtigt wird, falls die Person eine dritte Dosis bekommen sollte.

Was Sie tun müssen, um den Super Green Pass zu erhalten, lesen Sie hier.

pho