<BR /><BR />Zu dem Vorfall, der als Arbeitsunfall behandelt wird, kam es am Dienstag, den 27. Oktober, zur Mittagszeit, berichtete Hansjörg Zelger, Bürgermeister von Terlan.<BR /><BR />Seinen Angaben zufolge hielten sich vier Ortspolizisten in den Gemeinderäumlichkeiten auf, einer davon soll mit seiner Dienstwaffe hantiert haben – aus welchem Grund, ist unklar. Als er dies tat, löste sich ein Schuss aus seiner Pistole. Eigentlich hätte die Waffe nicht geladen sein dürfen, betonte der Bürgermeister. <h3> Zwei Beamte vom landespsychologischen Dienst betreut </h3> Der Schuss traf glücklicherweise niemanden, beschädigte jedoch eine Wand im betroffenen Büro. In den Räumlichkeiten der Gemeinde hielten sich zu dem Zeitpunkt mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, einige davon standen nach dem Schuss unter Schock. Dazu gehöre auch der Beamte, aus dessen Pistole sich der Schuss löste, sowie eine Kollegin, erklärte der Bürgermeister. Beide wurden in der Folge vom landespsychologischen Dienst betreut. <h3> Disziplinarverfahren gegen Ortspolizist </h3> Der Beamte, der versehentlich abgefeuert hatte, befinde sich derzeit im Krankenstand – bei seiner Rückkehr werde ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet, hieß es weiter. <BR /><BR />Unmittelbar nach dem Vorfall wurden die Carabinieri gerufen, die Untersuchungen durchgeführt haben. Laut Zelger hätte die Pistole nicht geladen sein dürfen und der Beamte hätte sich nicht mit seiner Dienstwaffe in dem Raum aufhalten dürfen. Für Zelger sei der Vorfall das Ergebnis von persönlichem Versagen des betroffenen Ortspolizisten. <BR /><BR />Vorerst wurden die Waffen der Beamten eingezogen. Zelger habe auch schon veranlasst, dass die Vorschriften zur Aufbewahrung der Waffen verschärft werden. Der Bürgermeister gab an, den Vorfall sehr ernst zu nehmen und alles daransetzen zu wollen, die Sicherheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten. So etwas dürfe nicht passieren, betonte er.