Dienstag, 20. September 2016

Im Katastrophengebiet bebt schon wieder die Erde

Das von einem schweren Erdbeben im August zerstörte Gebiet zwischen Latium und Marken kommt nicht zur Ruhe. Ein Erdstoß mit Magnitude 4,1 ist in der Nacht auf Dienstag registriert worden.

Amatrice kommt nicht zur Ruhe: In der Nacht bebte schon wieder die Erde.
Amatrice kommt nicht zur Ruhe: In der Nacht bebte schon wieder die Erde. - Foto: © LaPresse

Das Epizentrum lag zwischen den Gemeinden Amatrice und Accumoli, die beim Erdbeben im August mit insgesamt 297 Todesopfern zerstört worden waren.

Weitere Nachbeben mit Stärke 3,2 und 3,4 folgten, berichtete das italienische Institut für Geologie und Vulkanologie. Die neuen Erdstöße lösten Angst unter den Obdachlosen in Amatrice aus.

850 Menschen leben noch in Zeltlagern, die ab dem kommenden Freitag abgebaut werden sollen. Denn wegen des zunehmend schlechten Wetters sollen demnächst keine Menschen mehr in Zeltlagern übernachten, berichtete der Bürgermeister von Amatrice, Sergio Pirozzi.

Hunderte Einwohner der Gemeinde Amatrice wollen aber ihr Dorf nicht verlassen. „Besser in den Wäldern zu leben, als unsere Landwirtschaftsunternehmen zu verlassen“, betonten mehrere Familien, die in Campern und Wohnmobilen übernachten.

apa

stol