Samstag, 02. April 2016

Im Notfall künftig die 112

112 für die Carabinieri, 113 für die Staatspolizei, 115 für die Feuerwehr und 118 für die Rettungskräfte. Wer in Südtirol momentan einen Notruf absetzt, muss sich vorher erst einmal überlegen, an wen genau er sich wenden will. Dies soll sich mit Ende des Jahres jedoch ändern, eine einheitliche Notrufnummer soll her.

Ab Ende des Jahres 2016 soll auch in Südtirol die 112 die einheitliche Notrufnummer für alle Fälle sein.
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Ab Ende des Jahres 2016 soll auch in Südtirol die 112 die einheitliche Notrufnummer für alle Fälle sein. - Foto: © shutterstock

Viele europäische Länder haben es vorgemacht, mit Ende des Jahres 2016 will nun auch Südtirol nachziehen. Die zur Zeit noch existierende Vielzahl an Notrufnummern soll auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden, sodass in jedem Fall nur mehr eine Nummer gewählt werden kann und muss: die 112. 

Wie das Tagblatt "Dolomiten" in seiner Wochenendausgabe berichtet, soll demnächst eine Konvention zur Vereinheitlichung der Notrufnummern zwischen Land und Innenministerium unterzeichnet werden. Ende des Jahres soll die Umstellung schließlich durchgeführt sein.

Angenommen werden die eingehenden Anrufe ab diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich von den Mitarbeitern der Landesnotrufzentrale, die dann die einzelnen Organisationen verständigen. Damit dieser Dienst jedoch reibungslos funktioniert, müssen im Vorfeld einige Anpassungen und Verbesserungen - vor allem technischer Natur - gemacht werden. 

Stol/D

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Mehr zur geplanten Vereinheitlichung der Notrufnummern, die Hintergründe und technischen Vorhaben sowie Voraussetzungen lesen Sie in der Wochenendausgabe der Tageszeitung "Dolomiten"

stol