Sonntag, 27. September 2015

Immer mehr Bergtote

Traurig wie selten zuvor ist die Bilanz im Gebirge. Über 20 Tote sind heuer bereits zu beklagen – und damit bereits jetzt einige mehr als im gesamten Jahr 2014.

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Statistisch  gesehen gibt es seit dem März jede Woche einen Bergtoten.

Fehltritte, Steinschläge, ja sogar Blitzschläge sind die typischen Unfallursachen. Nicht erfasst sind in der Statistik hingegen  „natürliche“ Todesursachen. Waren Schlaganfälle oder Herzinfarkte eindeutig als solche feststellbar, dann sind sie in dieser Bilanz nicht erfasst. Doch das ändert nichts daran, das die Berge heuer allzu oft aus Trauer blutrot leuchteten.

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In der aktuellen Ausgabe zeigt die  "Zett" eine Kartografie des Schreckens und gibt Tipps, wie Alpinunfälle im Herbst vermieden werden können.

stol