15 Mitarbeiter beschäftigen sich beim Dienst für Hygiene mit der Kontaktrückverfolgung von Infizierten. „Und das 10 Stunden am Tag“, so Dr. Bassot. Im Schnitt habe jeder Mitarbeiter 25 Infektionen zu betreuen, die im Schnitt mindestens 10 Kontakte aufweisen. <BR /><BR />„Sind die Betroffenen bei der Feuerwehr, im Chor oder im Fußballverein, so sind es ungleich mehr“, so Bassot. Hinzu kämen die Verlängerungen von Quarantänen, die allein gestern 1391 Anrufe nach sich zogen. Unterm Strich hinkt man mit dem Contact Tracing 5 Tage und mehr hinterher. So wurden am Mittwoch beispielsweise die Fälle vom 16. Dezember kontaktiert.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="718826_image" /></div> <BR /><BR /> Unabhängig vom Anruf des Sanitätsbetriebs haben sich Personen mit positivem Test sofort in Isolation zu begeben und idealerweise auch enge Kontakte. „Manche warten bis zu unserem Anruf damit: Das ist eine Straftat, weil man andere infizieren kann“, betont Dr. Anna Maria Bassot. <BR /><BR />Der Sanitätsbetrieb hat bereits des Öfteren an die Eigenverantwortung appelliert und die Betroffenen – Personen, die positiv getestet wurden und deren engen Kontakte – aufgerufen, sich in Eigeninitiative in Quarantäne zu versetzen, bis sie die offizielle Benachrichtigung des Hygienedienstes mit allen notwendigen amtlichen Informationen erreicht.<BR /><BR />Gar mancher nimmt beim Anruf des Dienstes für Hygiene mehrfach am Telefon nicht ab. Solche Fälle werde man künftig den Carabinieri melden. „Wir können einfach nicht so viel Zeit verlieren“, rechtfertigt sich Bassot.<BR /><BR />Positiv Getestete erhalten seit kurzem einen Link, auf dem sie ihre persönlichen Daten eingeben können. „Wer dieses Formular ausfüllt, hilft uns, schneller voranzukommen“, so Bassot.<BR />