„Die Eigentumsdelikte sind der wunde Punkt: Im ganzen Sprengel sind etliche Banden, die meist aus Osteuropa kommen, unterwegs, die sich auf Wohnungseinbrüche und Raub spezialisiert haben“, bestätigte Generalstaatsanwalt Giovanni Pescarzoli bei der Eröffnung des Gerichtsjahres in Trient.In Südtirol sind die Diebstähle von Juli 2013 bis Juni 2014 von 8623 (im Vergleichszeitraum 2012/2013) auf 9007 angestiegen. Alarmierend: Ganze 8255 Fälle konnten noch nicht aufgeklärt werden. Von Juli 2013 bis Juni 2014 wurden 393 Wohnungseinbrüche und Diebstähle mit Gewaltanwendung verzeichnet, davon konnte der Täter in 276 Fällen noch nicht ausgeforscht werden. Justiz als "Monster mit wenig Mitteln"Oberstaatsanwalt Guido Rispoli glaubt, dass die Entscheidung des Gesetzgebers, die U-Haft nur mehr als Extremlösung vorzusehen, die vorbeugende Wirkung der Strafe vor allem im Bereich der „Mikrokriminalität“ wesentlich abgeschwächt habe. Die Justiz sei zu „einer Art Monster mit wenig Mitteln und dürftigen Ergebnissen“ geworden, sagte auch Mauro Bondi, Vorsitzender der Rechtsanwaltskammer Rovereto.stol/rc/ker___________________________________________________________________________________________________Den vollständigen Bericht zur Eröffnung des Gerichtsjahres lesen Sie in der Montagsausgabe des Tagblattes Dolomiten.