Sonntag, 02. Februar 2020

Immer mehr Länder holen Staatsbürger nach Hause

Immer mehr Länder holen aus Angst vor dem neuartigen Coronavirus ihre Bürger aus dem betroffenen chinesischen Wuhan zurück. Italien will am Montag über 60 Italiener aus Wuhan ausfliegen.

Viele Staaten lassen ihre Bürger aus der Krisenregion um Wuhan ausfliegen.
Viele Staaten lassen ihre Bürger aus der Krisenregion um Wuhan ausfliegen. - Foto: © APA/afp / HANDOUT

Viele Staaten haben bereits Staarsbürger aus der Krisenregion um Wuhan ausgeflogen. In Frankreich wurden etwa 180 Menschen, zumeist Franzosen, nahe Marseille unter Quarantäne gestellt, die aus Wuhan ausgeflogen worden waren. Die USA, Japan, Südkorea und andere Länder holten ebenfalls Staatsbürger aus Wuhan oder planen Rückholaktionen.

Flugzeug soll am Montag in Rom landen

Auch Italien bemüht sich um die Rückführung von 67 Italienern aus Wuhan. Eine Maschine der italienischen Luftwaffe mit den Italienern an Bord - vor allem Studenten und Unternehmer - wird am Montagvormittag auf dem Militärflughafen Pratica di Mare bei Rom landen.

Erstes Todesopfer außerhalb Chinas bestätigt

Mit 45 weiteren Opfern seien mittlerweile bereits 304 Menschen in der Volksrepublik an der Atemwegserkrankung gestorben. Die neuen Todesopfer wurden aus der besonders stark betroffenen Provinz Hubei gemeldet. Das teilten die Behörden am Sonntag mit. In ganz China infizierten sich bereits mehr als 14.000 Menschen.

Auf den Philippinen hat es laut Angaben des philippinischen Gesundheitsministers den ersten Todesfall außerhalb Chinas gegeben. Der Mann sei mit einer Chinesin ins Land gereist, die sich ebenfalls infiziert hatte; sie erhole sich in einem Krankenhaus in Manila von der Infektion.

apa/dpa/stol