Mehr als vier von zehn betroffenen Frauen seien Ausländerinnen. Die Abbruchziffer der Ausländerinnen ist damit laut ASTAT fast fünfmal so hoch wie jene der Inländerinnen"2013 wurden in Südtirol 747 Fehlgeburten verzeichnet (2,7 Prozent weniger als im Vorjahr), welche eine Einlieferung in eine öffentliche oder private Krankenanstalt erforderten. Bei einer Fehlgeburt sind die Frauen durchschnittlich 34,5 Jahre alt", berichtet das Landesinstitut für Statistik. Hauptsächlich ledige Frauen treiben abDie Frauen, die in Südtirol eine gesetzlich erlaubte Abtreibung vornehmen ließen, sind laut ASTAT zum Großteil ledig (55,4 Prozent); 37,2 Prozent sind verheiratet und 7,4 Prozent getrennt, geschieden oder verwitwet."Im Jahr 2013 waren 37,3 Przent der Frauen zum Zeitpunkt des freiwilligen Schwangerschaftsabbruchs kinderlos, 23,8 Prozent hatten bereits ein Kind und 38,8 Prozent mehr als ein Kind", so das Landesinstitut für Statistik. 24,5 Prozent gaben an, vorher bereits mindestens ein Mal abgetrieben zu haben, und 18,3 Prozent hatten zuvor mindestens eine Fehlgeburt.Eine Auswertung der Daten nach Altersklassen hat ergeben, dass Frauen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren am häufigsten einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen (40,1 Prozent). 13,8 Prozent der betroffenen Frauen sind 40 Jahre alt oder älter, 8,9 Prozent unter 20 Jahre alt. 15,3 Prozent der freiwilligen Schwangerschaftsabbrüche seien innerhalb der achten Schwangerschaftswoche, 69,9 Prozent innerhalb der zehnten vorgenommen worden. stol