Während 1980 noch mehr als die Hälfte der Männer ab 14 Jahren rauchte (54,3 Prozent), lag ihr Anteil im Jahr 2025 nur noch bei 22,9 Prozent. Bei Frauen war der Anteil traditionell deutlich niedriger und ist seit den 1980er-Jahren nur leicht von 16,7 auf 15,9 Prozent gesunken, wie aus aktuellen Daten des Statistikamts Istat hervorgeht. <BR /><BR />Auch die sozialen Unterschiede haben sich verändert: Früher – so das Istat – war Rauchen bei Männern vor allem unter Personen mit niedriger Bildung verbreitet, bei Frauen hingegen eher unter höher Gebildeten. Heute konzentriert sich der Tabakkonsum bei beiden Geschlechtern vor allem auf Menschen mit niedrigerem Bildungsniveau – mit Ausnahme älterer Frauen. Gleichzeitig nimmt der Konsum alternativer Produkte zu, insbesondere bei Jüngeren. Im Jahr 2025 nutzten 16,5 Prozent der 18- bis 34-Jährigen E-Zigaretten.<BR /><BR />Im europäischen Vergleich lag der Anteil der regelmäßigen Raucher in Italien 2019 bei 17 Prozent der erwachsenen Bevölkerung und damit leicht unter dem EU-Durchschnitt, jedoch über dem Niveau mitteleuropäischer Länder. In den meisten Staaten rauchen weiterhin mehr Männer als Frauen, mit Ausnahmen wie Dänemark und Schweden.<BR /><BR />Bei Männern zeigt sich im Zehnjahresvergleich ein besonders deutlicher Rückgang der Raucherquote bei den 18- bis 24-Jährigen (– 2,6 Prozentpunkte) sowie bei den 55- bis 64-Jährigen (– 2,8 Prozentpunkte). Bei Frauen hingegen wurden in nahezu allen Altersgruppen Anstiege verzeichnet, besonders stark zwischen 18 und 44 Jahren (+ 2,8 Prozentpunkte) sowie bei den über 65-Jährigen (+ 2,1 Prozentpunkte).<BR /><BR />Die höchsten Raucheranteile finden sich bei den 25- bis 34-Jährigen (27,4 Prozent), gefolgt von den 18- bis 24-Jährigen (22,9 Prozent). In den höheren Altersgruppen gehen die Werte zwar zurück, bleiben jedoch von 65 bis 74 Jahren vergleichsweise hoch (16,1 Prozent), bevor sie bei den über 75-Jährigen deutlich auf 5,8 Prozent sinken.<BR /><BR />Der Anteil der starken Raucher – definiert als Konsum von 20 oder mehr Zigaretten täglich – liegt bei 3,2 Prozent und ist in den vergangenen zehn Jahren spürbar zurückgegangen, insbesondere bei Männern (von 6,2 auf 4,8 Prozent).