Am gestrigen Montag sind insgesamt sechs Züge ausgefallen, teilt STA-Direktor <Fett>Joachim Dejaco</Fett> auf Anfrage mit: zwei Trenitalia-Züge von Bozen nach Meran zur Mittagszeit und zwei weitere Trenitalia-Züge von Meran nach Bozen zwischen Mittagszeit und frühem Nachmittag. <BR /><BR />Ebenfalls nicht gefahren sind gestern zwei Trenitalia-Züge von Brenner nach Bozen zur Mittagszeit – für einen dieser beiden Züge wurde ein Ersatzzug eingerichtet. Ursache war die Störung an der internen Kommunikationsanlage auf der Strecke Bozen-Brenner.<BR /><BR />Auch am Freitag war es zu Problemen gekommen: Viele Bürger warteten am Freitagabend bei der Haltestelle in Bozen Süd lange Zeit vergeblich darauf, nach Feierabend endlich heim zu kommen. Um 19.19 Uhr sollte in Bozen Süd der Zug von Meran in Richtung Bozen eintreffen, und um 19.40 Uhr der Zug von Bozen nach Meran. Doch dazu kam es nicht. Via Lautsprecher wurden nach und nach Verspätungen dieser beiden Züge angekündigt. In Richtung Bozen fiel nicht nur der Zug um 19.19 Uhr aus, sondern auch jener um 19.52 Uhr. Und in Richtung Meran fuhr der Zug nicht wie geplant um 19.40 Uhr ab, sondern erst eine Stunde später. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283412_image" /></div> <BR /><BR />Ab 21 Uhr war für Freitag ein Zugstreik angekündigt worden, deshalb hatte wohl der eine oder andere Zugreisende bereits befürchtet, in Bozen Süd überhaupt nicht mehr vom Fleck zu kommen. Dabei ließ die Information via Lautsprecher zu wünschen übrig – es kam zu Durchsagen von Verspätungen, bei denen jedem Wartenden klar war, dass sie so nicht stimmen konnten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283415_image" /></div> <BR /><BR />Ursache für die Zugausfälle am Freitag auf der Linie Bozen-Meran war ein defekter SAD-Zug, der in Sigmundskron stecken geblieben ist, teilt Dejaco mit. Nach Informationen von Mobilitäts-Ressortdirektor <Fett>Martin Vallazza</Fett> ist es zu einem Defekt im Datenaufzeichnungssystem bzw. Sicherheitssystem des Zuges gekommen. „Der Zug musste dann in den nächsten Bahnhof geschleppt werden, das hat etwa 45 Minuten gedauert, dann konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden“, berichtet Vallazza. <BR />Warum wurden die Bürger nicht früh genug über die bevorstehenden Ausfälle ihrer Züge informiert? „Wir bekommen unsere Infos über Defekte und Ausfälle von der SAD und von Trenitalia, geben diese in unsere Systeme ein und diese werden dann auf der Südtirol-Mobil-App angezeigt“, erklärt Dejaco. „Mit den Durchsagen auf den Bahnhöfen haben wir nichts zu tun – dafür ist der Infrastrukturbetreiber RFI zuständig, der die Bahnhöfe, die Gleise und die Bildschirme betreibt – außer im Vinschgau.“ Es sei für sein Team eine aufwändige Arbeit, die erhaltenen technischen Infos in verständlicher Sprache für die Bürger aufzuarbeiten, gibt Dejaco zu bedenken.