„Diese stellten jedoch keine psychische Störung dar, sondern es handele sich um seine spezifische Persönlichkeitsstruktur.“ Dies ist ein Auszug aus dem Gutachten der Psychiater Gabriele Rocca und Pietro Ciliberti, die vom Schwurgericht in Mailand beauftragt wurden, Alessandro Impagnatiello zu bewerten.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/giulias-moerder-ein-meer-von-luegen-in-dem-ich-selbst-ertrunken-bin" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet,</a> hatte der 31-jährige Barkeeper seine Verlobte Giulia am 27. Mai 2023 im Wohnzimmer ihres gemeinsamen Hauses in Senago mit Dutzenden Messerstichen getötet. Zuvor war die Affäre zu seiner Arbeitskollegin ans Licht gekommen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085196_image" /></div> <h3> Giulia wurde mit 37 Messerstichen getötet</h3>Impagnatiello versetzte Giulia Tramontano Dutzende von Messerstichen und versuchte anschließend, die Leiche seiner schwangeren Verlobten zu verbrennen. Schlussendlich verstecke er ihre Leiche hinter einer Garage, rund 600 Meter von ihrem Haus entfernt.<BR /><BR /> Nun droht Impagnatiello eine lebenslange Haftstrafe. Denn durch ein psychologisches Gutachten wurde festgestellt, dass der 31-Jährige zum Zeitpunkt der Bluttat bei klarem Verstand war: „Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass zum Tatzeitpunkt eine teilweise oder vollständige Geistesstörung vorlag“, heißt es in einer Passage des Gutachtens. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085199_image" /></div> <h3> Narzisstische und psychopathische Persönlichkeitsmerkmale</h3>Auch im Gefängnis wies der ehemalige Barkeeper „keine signifikanten psychischen Störungen auf“. Impagnatiello rekonstruierte die Dynamik der Ereignisse „mit völliger Klarheit, ohne Verwirrung; selbst in den heikelsten Phasen des Mordes und in den unmittelbar darauffolgenden“. <BR /><BR />Stattdessen zeigte sich, „dass narzisstische und psychopathische Persönlichkeitsmerkmale vorhanden sind“. Es handle sich dabei nicht um eine Erkrankung, sondern um die Art seiner Persönlichkeit. Die Verteidiger des Täters, Giulia Geradini und Samanta Barbaglia, hatten zuvor ein Gutachten vorgelegt, wonach der 31-Jährige an einer „paranoiden Persönlichkeitsstörung“ mit „narzisstischen Zügen“ leide. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085202_image" /></div> <h3> Impagnatiello habe nicht akzeptieren können, dass seine Affäre ans Licht kam</h3>„Die Untersuchung offenbart einen Aspekt seiner Persönlichkeit, der affektive Verluste nicht erduldet und gleichzeitig als Kränkung und Demütigung erlebt.“ Impagnatiello habe es demnach nicht akzeptieren können, dass Giulia ihn verlassen könnte, nachdem seine Affäre ans Licht gekommen war. Als Giulia ihn damals aufsuchte, verursachte dies „eine wütende Dimension“; eine „destruktive Emotionalität“, die daraufhin sein Verhalten „geleitet habe.“<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/giulia%20tramotano" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alles rund um den brutalen Mord an Giulia Tramontano lesen Sie hier.</a>