Dienstag, 09. Februar 2021

Südtirol: Lieferung von Biontech verzögert sich – AstraZeneca eingetroffen

Aufgrund einer Lieferverzögerung des Impfstoffes von Pfizer-Biontech mussten die für Mittwoch geplanten Impftermine verschoben werden. Indes wurden am Dienstagnachmittag die ersten 2100 Dosen AstraZeneca entgegengenommen

Während sich die Lieferung von Biontech/Pfizer verzögert, kam gestern erstmals eine Lieferung von AstraZeneca in Südtirol an.
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Während sich die Lieferung von Biontech/Pfizer verzögert, kam gestern erstmals eine Lieferung von AstraZeneca in Südtirol an. - Foto: © APA/afp / MICHAEL DANTAS
Die für Dienstag angekündigte Lieferung des Impfstoffes von Pfizer-Biontech wurde vom Hersteller auf Mittwoch, verschoben.

Aus diesem Grund mussten auch die für Mittwoch geplanten Impfungen - Verabreichung der zweiten Dosis an über 80-jährige Personen - verschoben werden.

Die betroffenen Personen wurden im Laufe des Tages direkt von den Vormerkstellen der Gesundheitsbezirke kontaktiert und über die Verschiebung und ihrem neuen Termin in den nächsten Tagen informiert. Damit bleibt die Verabreichung der zweiten Dosis innerhalb der vom Hersteller empfohlenen Zeitspanne.

Die zweite Impfung (Boost) sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden, denn erst dadurch wird die volle Wirksamkeit des Impfstoffes von 95 Prozent erreicht.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb erinnert bei dieser Gelegenheit daran, dass auch geimpfte Personen das Virus möglicherweise übertragen könnten. „Es ist deshalb sehr wichtig, dass diese Personen auch weiterhin die Vorsichtsmaßnahmen (Abstand, Hygiene, Maske) einhalten“, so der Sanitätsbetrieb in einer Presseaussendung.

Indes wurden am Dienstagnachmittag die ersten 2100 Dosen AstraZeneca entgegengenommen. Dieses Vakzin würde allerdings nur an 18- bis 55-Jährige verabreicht, die gesund sind. Es soll aber bereits daran gearbeitet werden, dass eine AstraZeneca-Impfung an Menschen bis 65 Jahren zugelassen wird, so wie in Deutschland.

stol/sabes

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