Samstag, 18. September 2021

Impfung verhindert dramatische Covid-Langzeitfolgen

Der Wiener Mediziner Christoph Wenisch hebt im Interview mit Ö1-hervor, dass die Impfung dramatische Langzeitfolgen von Covid-19 verhindern könne.

Die Impfung soll vor Langzeitfolgen von Covid-19 schützen.
Die Impfung soll vor Langzeitfolgen von Covid-19 schützen. - Foto: © HERBERT NEUBAUER
Eine Erkrankung an Covid-19 kann durch eine Impfung um 95 Prozent verhindert werden. Das betonte der Wiener Mediziner Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung an der Klinik Favoriten, gegenüber Ö1.

Zudem können durch eine Corona-Impfung auch dramatische Langzeitfolgen einer Infektion verhindern, sagte der Arzt. 12 Prozent der Corona-Intensivpatienten, die vor der Erkrankung arbeiten konnten, können das nachher wegen kognitiver Defizienten nicht mehr.


„Das Gehirn funktioniert nicht mehr so. Sie sind lebenslang arbeitsunfähig“, berichtete Wenisch. „Da werden Existenzen zerstört.“ Auch die Lunge, als Zielorgan für die Viren, könne Langzeitschäden nach sich tragen. Bei einer mRNA-Impfung sei bisher keine Langzeitfolge gesehen worden - „und ist auch nicht zu erwarten“, so Wenisch.




apa/stol