Mittwoch, 01. Dezember 2021

„In den Schulen wird viel zu spät getestet“

Die Zahl der Corona-Fälle in den Schulen ist in den vergangenen Tagen stark gestiegen. Schuld sei wohl auch, dass zu spät nachgetestet wird, beklagt Tony Tschenett – teilweise erst nach 10 Tagen. „Es ist sehr schlecht organisiert“, so der ASGB-Vorsitzende.

„Viel zu spät.“
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„Viel zu spät.“ - Foto: © dpa-tmn / Matthias Balk
„Ich habe es bei meiner Tochter gesehen“, so Tschenett: „Es gab einen positiven Corona-Fall in ihrer Klasse.“ Aber bis bei den Mitschülern ein PCR-Test gemacht worden ist, seien 10 Tage vergangen. „In der Zwischenzeit sind alle Schüler normal weiter zur Schule gegangen.“




Das sei viel zu spät, bemängelt der ASGB-Vorsitzende „und von solchen Fällen hört man tagtäglich“.




„Das Ganze ist viel zu schlecht organisiert.“ Man hätte sich deutlich besser vorbereiten können, indem man im Herbst einige mobile Test-Teams bereitgestellt hätte, die in solchen Fällen landauf landab testen, so Tschenett.

Erst am Dienstag gab es Verwirrung um positive Coronafälle in den Schulen: Schon nach einem positiven Corona-Test müssten ganze Schulklassen in Italien in den Fernunterricht, hieß es am Vormittag. Am Abend ruderte das Gesundheitsministerium dann zurück. So soll der Präsenzunterricht fortgesetzt werden, auch wenn sich ein Schüler einer Klasse am Coronavirus angesteckt hat und sich deswegen einer Quarantäne unterziehen muss.

sor