Donnerstag, 4. November 2021

Bis zu 80 Zentimeter Neuschnee – Vorsicht auf schneebedeckten Straßen

Bis zu 80 Zentimeter Neuschnee sind seit Montag in den höheren Lagen des Landes zusammengekommen. Nun soll sich das Wetter jedoch langsam wieder bessern. Im Laufe des Donnerstags lassen die Niederschläge überall nach.

Vor allem in höheren Lagen, wie hier am Schnalstaler Gletscher, hat es ordentlich geschneit. - Video: stol

„Seit gestern fielen im Mittelgebirge auf einer Höhe von 2000 Meter verbreitet 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee, im Hochgebirge vereinzelt auch mehr. Mit dem Altschnee vom Montag liegen jetzt in Summe 80 Zentimeter in Ladurns, 70 Zentimeter bei der Wasserfaller Alm in Ratschings, 65 Zentimeter in Laurein Clozner Loch, 60 Zentimeter in Pfelders Grünboden und etwa 30 Zentimeter auf der Seiser Alm“, gibt Florian Schmalzl von Florians Wetterseite ein aktuelles Wetterupdate.

Erstmals, so ergänzt Landesmeteorologe Dieter Peterlin, hat es auch wieder in den Städten Sterzing und Bruneck geschneit, wenn auch nur leicht.

Zahlreiche Feuerwehren im Land mussten in der Nacht ausrücken, um Fahrzeuge zu bergen.

In der Nacht auf Donnerstag mussten die Feuerwehren ausrücken. - Foto: © LFV


Die Wehrleute warnen daher erneut, auf schneebedeckte und rutschige Fahrbahnen zu achten und nur mit Winterausrüstung zu fahren.



Im Laufe des heutigen Donnerstags zieht sich Frau Holle jedoch langsam wieder zurück. Die Niederschläge lassen überall nach und auch einige Sonnenstrahlen sind mancherorts durchaus möglich.

Zum Wochenende hin zeigt sich die Sonne aller Voraussicht nach dann wieder öfter. Warm wird es dadurch allerdings nicht – im Gegenteil. Am Morgen ist auch in tiefen Lagen mit Frost zu rechnen, in höheren Gebieten kann die Quecksilbersäule sogar bis auf -10 Grad sinken. Etwas milder wird es laut Schmalzl in der kommenden Woche.

Sehen Sie hier: Wintereinbruch in Ulten am Mittwoch

deb/liz

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