Sonntag, 24. Mai 2020

In der „Sextortion“-Falle

Corona macht einsam. Und unter der Stille des Lockdowns sowie der nunmehrigen „sozialen Distanzierung“ leidet auch das Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Ein Nährboden für Online-Erpresser bzw. das Phänomen „Sextortion“.

„Sextortion“  nennt sich ein neues Phänomen der Online-Erpressung.
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„Sextortion“ nennt sich ein neues Phänomen der Online-Erpressung. - Foto: © shutterstock
Die Warnung kommt diesmal direkt aus der Zentrale der Bozner Postpolizei. „Noch ist die Situation nicht alarmierend. Aber wir stellen fest, dass es seit Ausbruch der Coronavirus-Krise immer mehr Erpressungsopfer gibt“, berichtet Ivo Plotegher in Absprache mit der Bozner Quästur.

Der Leiter der Bozner Polizeidienststelle für Post- und Kommunikationswesen nennt hier konkret eine auffällige Fall-Zunahme – auch in Südtirol – von „Sextortion“ (Wortkombination aus „Sex“ und „Extortion“ = Erpressung).


z/jov