Alles begann mit dem Zusammenbruch seiner milliardenschweren Signa-Gruppe.<BR /><BR />„Im jüngsten Verfahren geht es um die angebliche „Verwendung von mehr als einer Million Euro aus Covid-Geldern für sein Luxushotel ,Chalet N‘ in Lech am Arlberg für persönliche Zwecke“, wie die österreichischen Ermittler der Zeitung „Der Standard“ berichten. <BR /><BR />Die Wiener Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) beleuchtet seine Rolle bei der Mega-Pleite seines Immobilien-Imperiums. In Deutschland hingegen sind die Staatsanwaltschaften in Berlin und München seit dem vergangenen Frühjahr aktiv, unter anderem im Zusammenhang mit der Insolvenz des berühmten und geschichtsträchtigen Einkaufszentrums KaDeWe. <BR /><BR />Die Ermittler in Liechtenstein untersuchen das Stiftungsgeflecht der Gruppe und mögliche Geldwäsche.<BR /><BR />Ein Haftbefehl liegt derzeit nur aus Trient vor. Formal muss über das „Ersuchen“ aber noch vom Haft- und Rechtsschutzrichter am Landesgericht Innsbruck entschieden werden. Dies dürfte voraussichtlich noch vor Weihnachten passieren. Der Haftbefehl wird in Österreich nicht vollstreckt werden.<BR /><BR />Benkos Anwalt, Norbert Wess, hat die volle Kooperation seines Mandanten mit allen Behörden bekräftigt, die Vorwürfe aber zurückgewiesen.