Trentino-Südtirol gehört mit 170 registrierten Autodiebstählen zu den Regionen mit den wenigsten Fällen. Noch weniger wurden nur im Aostatal mit 20 Fällen und in Friaul-Julisch Venetien mit 239 Fällen registriert, geht aus einer Analyse des Vergleichsportals Facile.it auf Grundlage der vom italienischen Innenministerium, Abteilung für öffentliche Sicherheit, veröffentlichten Statistiken hervor.<BR /><BR />Bei einem Vergleich der Eurostat-Statistiken zeigt sich, dass Italien mit 231 Fahrzeugdiebstählen je 100.000 Einwohner den vierten Platz in der wenig erfreulichen Rangliste der Staaten mit den meisten Fahrzeugdiebstählen einnimmt. Noch höhere Werte weisen lediglich Luxemburg mit 562 Diebstählen je 100.000 Einwohner, die Schweiz mit<BR /><BR />357 und Schweden mit 267 auf. Etwas niedrigere Werte verzeichnen Frankreich mit 198 und Griechenland mit 174 Diebstählen je 100.000 Einwohner. Deutlich niedriger ist die Quote in Ländern wie Deutschland mit 70, Spanien mit 49 und Polen, wo sie bei lediglich 19 Diebstählen je 100.000 Einwohner liegt.<BR /><BR />Beschränkt man die Analyse auf Autodiebstähle und betrachtet die absoluten Zahlen innerhalb Italiens, liegt Kampanien mit 26.445 angezeigten Diebstählen im Erhebungsjahr an der Spitze. Auf dem zweiten Platz folgt Latium mit 18.071 Fällen, auf dem dritten Sizilien mit 15.555. Insgesamt ist das Phänomen vor allem in Süditalien<BR />verbreitet: Dort ereigneten sich 45 Prozent der gesamten Autodiebstähle. Es folgen Mittelitalien mit 20 Prozent und die Inselregionen mit 16 Prozent.