Auch bei schneller Hilfe hätte die innere Blutung nicht mehr gestillt werden können. Das hat die Autopsie ergeben, die PathologeGuido Mazzoleni gestern am Mordopfer durchgeführt hat.Die Autopsie wurde am späten Vormittag durchgeführt. Dabei wurde dem Leichnam auch Blut entnommen, um festzustellen, ob der Mann vor seinem Tod Alkohol getrunken oder eine andere bewusstseinsverändernde Substanz zu sich genommen hat. Die Ergebnisse werden in rund zwei Wochen vorliegen. Die tiefe Verletzung oberhalb des Herzens, die Mehmet Yildirim zugefügt wurde, führte zumVerlust von rund zwei Litern Blut innerhalb kürzester Zeit. Durch den Stich, der die Lungenarterie traf, entstand eine innere Blutung, die nicht mehr hätte gestillt werden können. Auch wenn zufällig ein Arzt anwesend gewesen wäre, hätte er das Leben des 26-Jährigen nicht mehr retten können. Er dürfte innerhalb von weniger als 60 Sekunden verblutet sein. Abgesehen von der tödlichen Stichwunde wurden keine Verletzungen amLeichnam festgestellt.rc