Der Eingriff eröffnet ihm nun völlig neue Heilungschancen. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA unter Berufung auf die Universitätsklinik Pisa (Aoup).<BR /><BR />Der Mann war ursprünglich in einem Krankenhaus außerhalb der Toskana nur palliativ behandelt worden. Erst als er sich wegen eines anderen gesundheitlichen Problems an das Krankenhaus von Livorno wandte, wurde eine erneute chirurgische Begutachtung veranlasst.<BR /><BR />Diese erfolgte an der Universitätsklinik Pisa. Dort prüfte ein interdisziplinäres Expertenteam aus Chirurgie, Onkologie, Radiologie und Hepatologie den Fall. Der leitende Chirurg Professor Luca Morelli kam zu einem anderen Ergebnis: Der Tumor könne doch operiert werden.<h3> Präziser Eingriff – regulärer Verlauf</h3>Die Operation wurde schließlich von Morelli und seinem Team mit Unterstützung der Abteilung für Anästhesie und Transplantations-Intensivmedizin durchgeführt. Laut Aoup konnte der Tumor vollständig entfernt werden. Der Patient habe den Eingriff gut überstanden und befinde sich auf dem Weg der Besserung.<BR /><BR />„Dieser Fall zeigt, wie wichtig eine erneute fachärztliche Einschätzung ist“, erklärte die Klinik. Nun könne der 74-Jährige den weiteren Behandlungsweg mit einer realistischen Heilungsperspektive fortsetzen.<BR /><BR />Auch der Präsident der Region Toskana, Eugenio Giani, äußerte sich zu dem Eingriff: „Ein Patient, der von anderen Krankenhäusern abgelehnt wurde, wurde in Pisa erfolgreich operiert. Heute hat er nicht mehr nur die Aussicht auf palliative Therapien, sondern die reale Chance auf Heilung. Das ist der Wert unserer öffentlichen Gesundheitsversorgung, die wir jeden Tag verteidigen.“