Etwa im Raum Kastelruth und auch im Passeiertal ist der Fuchs los - und das sehr zum Ärger der Bevölkerung, aber auch der Jäger.Kastelruths Bürgermeister Andreas Colli hat sich mittlerweile eingeschaltet, denn kaum ein Hof in seiner Gemeinde bleibt von den Füchsen unbehelligt. Er werde prüfen, ob er in seiner Funktion Abschüsse freigeben könne, so Colli. Vor allem auf die Hühner hatten es die Füchse abgesehen. Auch Fuchsräude wird zunehmend zum ProblemVon der Räude, einer schweren parasitären Hauterkrankung, sind derzeit hingegen zahlreiche Füchse im Jagdrevier Moos im Hinterpasseier betroffen.Die Tiere gehen jämmerlich zugrunde und verlieren im fortgeschrittenen Krankheitsstadium sogar die Scheu vor Mensch und Haustier. Letztere könne sich bei Kontakt anstecken und müssen eingeschläfert werden. Einer der drei räudigen Füchse, die im Passeiertal innerhalb kürzester Zeit erlegt werden mussten. Foto: Anton PlonerDrei Füchse wurden seither bereits abgeschossen, ein Hund eingeschläfert. Für Menschen ist die Fuchsräude übrigens nicht gefährlich. Dennoch: Durch den erhöhten Fuchsbestand breitet sich die Krankheit schneller aus. "Früher hatten wir einen gesunden Fuchsbestand, heute einen kranken", beklagt Jagdrevier-Aufseher Anton Ploner gegenüber dem Tagblatt "Dolomiten". stol/fm/ker