Freitag, 09. Februar 2018

In Südtirol lebt’s sich gut und lange

Südtirol ist ein gutes Pflaster: Mit einer historisch niedrigen Geburtenzahl sank Italiens Bevölkerung 2017 um über 100.000 Bürger. Nur in Südtirol wurden mehr Kinder geboren als Senioren verstarben. Dies lag einerseits an der höchsten Geburtenrate, andererseits an der niedrigsten Sterblichkeitsrate im Stiefelstaat.

Badge Local
Foto: © shutterstock

In Italien erblickten im abgelaufenen Jahr so wenig neue Erdenbürger das Licht der Welt wie nie seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1861. Laut Erhebungen des staatlichen Statistikamtes (Istat), kamen 2017 rund 464.000 Kinder zur Welt – 2 Prozent weniger als im Jahr davor. Damit setzt sich ein rückläufiger Trend fort, der seit 9 Jahren anhält.

Mit einer durchschnittlichen Kinderzahl von 1,34 pro Frau gehört der Stiefelstaat zu den Schlusslichtern in Europa. Selbst in Norditalien liegt die Geburtenrate nur bei 1,39 Kindern – und somit unwesentlich über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt.

Hierzulande ticken die Uhren hingegen anders. Mit 1,75 Kindern pro Frau war die Geburtenrate in Südtirol auch 2017 italienweit am höchsten; im Trentino lag sie nur bei 1,5. Fast die Hälfte der Kinder erblickt in Südtirol unehelich das Licht der Welt: Auch dies ist ein italienweiter Rekord.

bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol