Laut den Experten des Landes ging die Hauptgefahr sowohl von frischen als auch von älteren Triebschneeansammlungen aus. Gefahrenstellen liegen in Triebschneehängen aller Expositionen. Eine Lawinenauslösung sei bereits durch „geringe Zusatzbelastung“ möglich.Entlang der Nordalpen sei auf steilen Wiesenhängen vereinzelt auch mit „Selbstauslösungen“ von Gleitschneelawinen zu rechnen. In den vergangenen 24 Stunden fielen im Raum Arlberg/Außerfern, der Silvretta und entlang der Nordalpen 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee, in den östlichen Nordalpen lokal auch mehr. Entlang des Alpenhauptkammes, des Osttiroler Tauernkammes und inneralpin wurden zehn bis 20 Zentimeter verzeichnet. In den nächsten Tagen rechneten die Experten nur mit einem langsamen Rückgang der Lawinengefahr.apa