Montag, 06. August 2018

Indonesien: Urlauber werden in Sicherheit gebracht

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok werden Hunderte Urlauber von den benachbarten Gili-Inseln in Sicherheit gebracht. 200 Touristen aus dem In- und Ausland seien bereits evakuiert worden, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, am Montag. Rund 700 weitere Menschen warteten noch auf ihre Evakuierung.

Erst vor einer Woche waren bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 auf Lombok 17 Menschen ums Leben gekommen.
Erst vor einer Woche waren bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 auf Lombok 17 Menschen ums Leben gekommen.

Am Sonntagabend hatte ein Beben der Stärke 6,9 die Ferieninsel Lombok erschüttert. Nach neuen Angaben der indonesischen Behörden kamen dabei mindestens 91 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Der Erdstoß war auch auf den Gili-Inseln und auf Bali zu spüren. Auf den Gili-Inseln gab es nach Angaben eines Vertreters der dortigen Rettungskräfte mindestens einen Toten und mehrere Verletzte. Mehrere Hotels wurden beschädigt.

Die von Korallenriffen umgebenen Gili-Inseln liegen einige Kilometer vor der Nordwestküste von Lombok. Die 3 kleinen Inseln sind vor allem bei Rucksacktouristen und Tauchern beliebt. Erst vor einer Woche waren bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 auf Lombok 17 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 500 Wanderer mussten von einem aktiven Vulkan gerettet werden, wo sie nach dem Erdbeben zunächst festgesessen waren. 

apa/afp

stol