Neben der laufenden Aufklärung der rechtlichen Verantwortung für das Inferno mit 40 Toten und knapp 120 Verletzten in der Silvesternacht gelte es auch, moralische Verantwortung zu übernehmen, sagte er bei der Feier in Martigny. Es sei das Mindeste, „im Namen der gesamten Gemeinschaft um Entschuldigung zu bitten“, sagte Reynard vor Angehörigen der Opfer.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1259334_image" /></div> <h3> Jahrelang keine Brandschutz-Kontrollen</h3>Ermittler gehen davon aus, dass eine funkensprühende Partyfontäne eine Schaumstoff-Verkleidung an der Decke der Bar „Le Constellation“ in Brand setzte. Aus noch ungeklärten Gründen waren die Brandschutzmaßnahmen des Lokals vorschriftswidrig jahrelang nicht von den Behörden geprüft worden.<BR /><BR />„Undenkbar“ – mit diesem Wort beschrieb der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin in seiner Rede das Inferno. „Undenkbar, weil ein Land, dass sich als Hort der Korrektheit und der Zuverlässigkeit versteht, in der Lage sein muss, das Risiko zu erkennen, diesen allgegenwärtigen Schatten, der immer auf der Suche nach Schwachstellen auf der Lauer liegt“, sagte der Politiker.<BR /><BR />Der nationale Trauertag für die Opfer von Crans-Montana sei auch ein Tag der Mahnung für Behörden und den Gesetzgeber, Lehren aus dem Inferno zu ziehen und künftig für die größtmögliche Sicherheit in öffentlichen Einrichtungen zu sorgen, sagte Parmelin.