„Die Verantwortlichen in Politik und Sanität sagen, dass die kleinen Krankenhäuser nicht geschlossen werden. Was bedeutet aber diese fast gebetsmühlenartig wiederholte Aussage für das Krankenhaus Innichen wirklich?“, so die Initiativgruppe in einer Aussendung.Dass die "Mauern" auch in Zukunft stehen bleiben, darin seien sich Politik und Bevölkerung sicherlich einig. „Das Um und Auf für eine Zukunft unseres Krankenhauses in Innichen ist aber einzig und allein der ‚Inhalt‘ - darauf kommt es an - und dabei gehen die Meinungen zwischen Politik/Sanität und Bevölkerung weit auseinander.“Mit einer Plakataktion ("Innichner Krankenhaus in Gefahr?/JETZT droht die Schließung!/Wollen wir tatenlos zusehen?"/"Was ist unsere Autonomie wert?) solle die Bevölkerung des oberen Pustertales informiert und vor allem sensibilisiert werden, alle Meldungen aus Bozen zum Krankenhaus in Innichen besonders aufmerksam zu lesen und kritisch zu hinterfragen.„Mit wöchentlich wechselnden Schlagzeilen wird die Bevölkerung zur Diskussion über die Zukunft des Krankenhauses von Innichen angeregt und aufgefordert“, betont die Initiativgruppe "Pro Krankenhaus Innichen".Offener Brief und offene GesprächsrundeAm 10. Januar wird ein im vergangenen November an die Verantwortlichen in Politik und Sanität adressierter Offener Brief in einer breit angelegten Aktion an die gesamte Bevölkerung des oberen Pustertales verteilt.„Die Katholische Frauenbewegung von Innichen und die Bäuerinnenorganisation der Ortsgruppe Innichen laden am 10. Januar alle Frauen zu einer offenen Gesprächsrunde ‚Wir Frauen reden über unser Krankenhaus. Es betrifft uns alle!‘ ins Josef-Resch-Haus um 20 Uhr ein“, heißt es abschließend in der Aussendung.stol