Dieses Abkommen ist ein Rahmenabkommen zwischen dem Land Südtirol und dem Innenministerium. Es geht darum, dass wir verschiedene Formen der Zusammenarbeit vorsehen, das Land möchte die Ordnungskräfte mehr unterstützen“, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher. <BR /><BR />Dazu zähle etwa die Bereitstellung von Unterkünften für die Ordnungskräfte, oder die Bereitstellung des Fahrsicherheitszentrums für die Aus- und Fortbildung. „Umgekehrt werden die Ordnungskräfte an unseren Schulen im Rahmen der Prävention tätig sein.“ <h3> Bessere Zusammenarbeit für mehr Sicherheit</h3>In Vergangenheit wurden bereits Abkommen zwischen Land und Sicherheitskräften abgeschlossen: So unterstützten Mitarbeiter des Landes die Quästur, um die Wartezeiten bei der Ausstellung von Reisepässen zu unterstützen. „Genau diesen Vereinbarungen wollen wir jetzt mit dem Rahmenabkommen eine Struktur geben“, informierte der Landeshauptmann. <BR /><BR />Künftig wolle man so noch besser zusammenarbeiten, um die Sicherheit und die Dienstleistung der Ordnungskräfte im Land Südtirol zu erhöhen. <BR /><BR />Und wie wird das finanziell geregelt? „In jeder Einzelvereinbarung wird bestimmt, wer die Spesen übernimmt. Ist es das Land, können die Summen dann auch in einer Vereinbarung mit dem Finanzministerium im Rahmen des Mailander Abkommens von unseren Beiträgen zur Stabilität des Staatshaushaltes abgezogen werden“, so Kompatscher. <h3>Abschiebezentrum: Warten auf das Gutachten</h3>Die Pläne für ein Abschiebezentrum in Südtirol schreiten voran: Bei seinem gestrigen Besuch in Bozen bestätigte Innenminister Matteo Piantedosi, dass technische Überprüfungen zum Standort durchgeführt werden. „Ich kann nicht sagen, wann sie genau abgeschlossen sein werden. Wahrscheinlich im nächsten Jahr“, so Piantedosi. Es brauche diese Infrastrukturen für straffällige Einwanderer, um die Bevölkerung zu schützen. Im Gespräch soll ein Areal in der Nähe des Bozner Flughafens stehen. <BR /><BR />„Es gibt Überlegungen, dass das neue Gefängnis und das Abschiebezentrum auf einem Areal gebaut werden“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Platz soll es für 25 Insassen bieten. Weitere 25 Plätze sollen in einem Abschiebezentrum im Trentino geschaffen werden. Dort scheint bereits klar zu sein, wo das Zentrum entstehen soll: am rechten Etschufer in Trient. Das hatte der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti Ende September Rom mitgeteilt.