"Das bedeutet, dass im Einzugsgebiet von Innichen bis Vintl und von Corvara bis Kasern an jenen Tagen, sage und schreibe ein einziger Notarzt zu Verfügung stehe, nämlich jener in Bruneck", beklagt Matthias von Wenzl von der Jungen Generation Innichen. Dieser eine Notarzt habe jedoch beispielsweise im vergangenen Jahr zu Silvester im Raum Bruneck mehr als genug zu tun. "Besonders an diesen Tagen, in denen in der Tourismushochburg Hochpustertal aufgrund der Gäste gut und gerne das doppelte an Personen unterwegs ist, ist dieser Umstand grob fahrlässig zumal weder die Bevölkerung noch die Gemeinden darüber informiert worden sind", poltert Wenzel."Diesbezüglich machen sich Bürger natürlich Sorgen und erwarten sich Informationen bezüglich Ersatzversorgung", schlägt Pius Leitner von den Freiheitlichen in dieselbe Kerbe. Er will zudem wissen, ob es eingeschränkte Grunddienste während der Weihnachtszeit auch an anderen Krankenhäusern des Landes gibt?Das „Problem der kleinen Krankenhäuser“ weite sich augenscheinlich immer weiter aus. "Man wird beim besten Willen das Gefühl nicht los, dass versucht wird insbesondere das gut funktionierende Krankenhaus Innichen ausbluten zu lassen", schließt Wenzel. Die Ortsgruppe der JG fordert daher von den Verantwortlichen eine Lösung.stol