Freitag, 19. Januar 2018

Innsbruck: Schließung von Geheimbordellen

Am Mittwochabend haben Vertreter des Strafamtes der Landespolizei Tirol 3 Geheimbordelle in Innsbruck geschlossen und versiegelt. Gegen eine der kontrollierten Prostituierten bestand ein rechtskräftiges Aufenthaltsverbot. Sie wurde im Auftrag des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl festgenommen. Alle übrigen Beteiligten wurden auf freiem Fuß angezeigt.

In Innsbruck wurden 3 Geheimbordelle ausgeforscht und geschlossen.
In Innsbruck wurden 3 Geheimbordelle ausgeforscht und geschlossen. - Foto: © shutterstock

2 der Geheimbordelle befanden sich in einem Gebäude am Südtiroler Platz, das bereits in jüngerer Vergangenheit wegen illegaler Prostitutionsaktivitäten bekannt wurde. Ein weiteres Wohnungsbordell wurde in der Innsbrucker Innenstadt behördlich geschlossen, nachdem sich eine Prostituierte über eine internationale Online-Privatzimmervermittlung in das Objekt eingemietet hatte, um dort Freier zu empfangen.

Die Prostituierten stammen aus Rumänien und Bulgarien und hatten ihre Dienste allesamt auf einschlägigen Plattformen im Internet angeboten.

Eine Prostituierte hatte Aufenthaltsverbot

Eine der Prostituierten hat ein rechtskräftiges Aufenthaltsverbot, sie wurde über Auftrag des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Innsbruck überstellt.  Zudem bestanden gegen die Prostituierte einschlägige offene Verwaltungsstrafen. Bis zur Vornahme fremdenpolizeilicher Maßnahmen hat sie daher eine mehrwöchige Ersatzarreststrafe zu verbüßen.

Die Personen, die die Wohnräume zur Verfügung gestellt hatten und die Straftat ermöglicht hatten, sowie alle weiteren Beteiligten, wurden auf freiem Fuße angezeigt.

stol

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