Dienstag, 09. Juni 2020

Fall Lucile: Schuldspruch für 43-jährigen Fernfahrer

Mehr als 6 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der französischen Austausch-Studentin Lucile K. in Kufstein ist am Dienstag am Landesgericht Innsbruck der tatverdächtige 43-jährige Fernfahrer aus Rumänien wegen Mordes schuldig gesprochen worden. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.

Eine  Zusatzstrafe gab es für den 43-jährigen Rumänen nicht.
Eine Zusatzstrafe gab es für den 43-jährigen Rumänen nicht. - Foto: © BRIGITTE FORSTER
Der Angeklagte hatte sich zu Prozessbeginn nicht schuldig bekannt.

Der Schuldspruch der Geschworenen fiel einstimmig aus. Da der Angeklagte bereits in Deutschland nach einem Sexualmord an einer 27-jährigen Joggerin zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden war, sah das Gericht in Innsbruck unter Bedachtnahme auf dieses Urteil von der Verhängung einer Zusatzstrafe ab.

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Die 20 Jahre alte französische Austausch-Studentin, die aus Lyon stammte und im Rahmen eines Auslandssemesters in Kufstein studiert hatte, war im Jahr 2014 getötet worden.


Ihre Leiche war am 12. Jänner von Polizisten am Ufer des Inns entdeckt worden. Die Tatwaffe, eine Hubstange, wie sie zum Beispiel zum Anheben eines Lkw-Führerhauses genutzt wird, wurde schließlich im Inn gefunden.

apa

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