Sonntag, 18. September 2016

Insgesamt 209 Tage nach Vermissten gesucht

Ganze 4200 Stunden waren die Südtiroler Bergretter im AVS heuer bereits im Einsatz, um Vermisste Personen zu finden. Addiert man dazu die 820 Einsatzstunden der Freiwilligen Feuerwehren, so kommt man zusammengezählt auf nicht weniger als 209 Tage.

Zusammengezählt 209 Tage lang haben die Bergretter heuer bereits nach Vermissten gesucht. - Foto: "Z"
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Zusammengezählt 209 Tage lang haben die Bergretter heuer bereits nach Vermissten gesucht. - Foto: "Z"

83 Mal läuteten bei den Südtiroler Bergrettern im AVS in diesem Jahr bereits die Alarmglocken. So oft wurden die Einsatzkräfte nämlich zu Suchaktionen gerufen. Die Freiwilligen Feuerwehren halten hingegen bei 20 Einsätzen mit insgesamt 600 Mann.

Die Freiwilligen Helfer sind bei derartigen Suchaktionen stundenlang im Einsatz - oft ohne Erfolg. Und trotzdem: "Eingestellt werden sie schon allein wegen der Hinterbliebenen nicht, obwohl die Stärke der Suchtrupps von Tag zu Tag abnimmt", berichtet BRD-Chef Ernst Winkler.

Um die Suche möglich effizient durchführen zu können, greifen die Rettungskräfte auf verschiedene Hilfsmittel und technischer Geräte zurück. Diese reichen vom Helikopter bis zur Handyortung. Auch Drohnen werden getestet.

Z/mh

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Mehr über die Suchaktionen in diesem Jahr und die bisherige Bilanz der Bergretter lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Zett". 

stol