Dienstag, 20. November 2018

Interkulturelle Paare: Zum Scheitern verurteilt?

Ein Viertel von Südtirols Eheschließungen bestehen aus Partnern aus unterschiedlichen Kulturen. 35 Prozent davon trennen sich jedoch wieder. Dabei scheitert es meist eben an den kulturellen Unterschieden. In Bozen hat sich eine Tagung damit beschäftigt, worüber der Beitrag der Sendung „Südtirol Heute“ berichtet.

Ein Viertel von Südtirols Eheschließungen hat Partner aus verschiedenen Kulturen.
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Ein Viertel von Südtirols Eheschließungen hat Partner aus verschiedenen Kulturen. - Foto: © shutterstock

Die Herausforderungen solcher Ehen sind die Religion, Traditionen und die Kultur. Sind erst einmal Kinder im Spiel, scheitert es auch oft an den verschiedenen, kulturellen Erziehungsmethoden, über die man sich nicht einig wird. Dennoch – ein Viertel der Südtiroler Eheschließungen sind interkulturell und damit liegen wir italienweit an der Spitze.

Bei einer Trennung wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht, nur sehr selten verlässt ein Partner Südtirol mit den gemeinsamen Kindern. Wenn aber, dann meist die Mütter, erklärt die Psychotherapeutin des Familienberatungsdienstes ASDI, Sonja Prinoth im Gespräch mit „Südtirol Heute“.

stol

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