Sieben Schwerpunkte haben die Organisatoren des IMS, das am 30. Oktober begonnen hat und bis zum 7. November dauert, festgelegt. Nach dem letztjährigen Erfolg der ersten Ausgabe mit mehr als 8.500 Teilnehmern sollen heuer noch mehr Menschen der Faszination Berg näher kommen.Die zweite Auflage des Bergkongresses bietet Vorträge, Wanderungen, eine Filmreihe rund ums Thema „Berg“ sowie ein Boulder-Festival. Ein besonderer Schwerpunkt ist heuer das Thema „Frauen und Berge“. Die Veranstalter konnten drei der weltbesten Alpinistinnen gewinnen: die Koreanerin Oh Eun Sun, die Spanierin Edurne Pasaban und die italienische Höhenbergsteigerin Nives Meroi.Talk, Walk & CongressEin wesentlicher Bestandteil des Konzepts des IMS ist der Austausch von Meinungen, Ideen und Visionen zwischen den weltbesten Alpinisten und interessierten Teilnehmern. Letztere können sich nicht nur auf Vorträge und Diskussionsrunden freuen, sondern auch selbst an einer der insgesamt neun Wanderungen mit prominenten Bergsteigern teilnehmen.Neben Reinhold Messner und Hans Kammerlander werden sich Extrembergsteiger aus der ganzen Welt aktiv einbringen.Mit Kurt Albert hätte einer der bekanntesten und weltbesten Kletterer am IMS teilnehmen sollen. Doch der Pionier der sogenannten Rotpunktbewegung stürzte im September bei der Begehung eines Klettersteigs zu Tode.Boulder FestivalIn Zusammenarbeit mit dem Alpenverein Südtirol wird ab Mittwoch auch ein Boulder-Festival angeboten. Angefangen vom Schnupperklettern für Grund- und Mittelschüler, kann sich beim freien Bouldern jeder an der Wand messen. Beim Boulder-Jam kann man sich mit Gleichgesinnten im Rahmen eines Einzel- und Teamwettkampfs messen und 30 Routen aller Schwierigkeitsgrade erklettern.Film & ProjekteMit mehreren Filmen, der Eintritt ist immer frei, wollen die Veranstalter den Zusehern die Faszination Berg näher bringen. Zu diesem Thema wurde auch ein Wettbewerb ins Leben gerufen, dessen beste Vorschläge anlässlich des IMS der Öffentlichkeit und den Medienvertretern vorgestellt werden.Weltmeisterschaft im SlacklineIn der Trendsportart Slackline wird am 5. November in der Boulderhalle sogar erstmals ein Weltmeister gekürt. Die immer beliebtere Sportart sieht man immer öfter auch in Parks, wobei Sportler auf einem gespannten Band balancieren. Die weltbesten Slackliner belassen es jedoch nicht beim Balancieren, sondern werden beim Finale in Brixen auch waghalsige Sprünge und Kombinationen präsentieren.Das vollständige und detaillierte IMS-Programm gibt es auf der IMS-Website.