Montag, 04. Mai 2015

Internationaler Hebammentag: "Wichtige Rolle vor und nach der Geburt"

Seit 1991 wird jeweils am 5. Mai der Internationale Hebammentag begangen. Die beiden Landesrätinnen Martha Stocker und Waltraud Deeg erinnern zu diesem Anlass an die Bedeutung der Hebammen in der Begleitung der Frauen.

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"Der Beruf der Hebamme gehört zu den ältesten Frauenberufen und hat bis heute einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft", unterstreicht Landesrätin Stocker anlässlich des Internationalen Hebammentages.

"Gerade deshalb liegt im Rahmen der Gesundheitsreform einer unserer Hauptaugenmerke auf einer verstärkten Begleitung der Mütter vor und nach der Geburt durch qualifizierte Hebammen - sei es im Krankenhaus, sei es in Wohnortnähe etwa in den Sprengeln", betont Stocker. Darüber hinaus würden die Hebammen eine wichtige Rolle in der Beratung, Betreuung, Vorsorge und Pflege der Frau in ihren Lebensphasen spielen.

"Der Internationale Tag der Hebamme soll daher Anlass sein, auf die historische Rolle der Hebammen hinzuweisen und ihre Bedeutung in der Gegenwart in den Mittelpunkt zu rücken", so Stocker.

"Abgesehen von ihrer wichtigen Aufgabe als Geburtshelferinnen spielen die Hebammen eine wichtige Rolle in der Begleitung schwangerer Frauen und junger Mütter", betont Familienlandesrätin Waltraud Deeg. "Sie sind es, die Frauen bei dem Hineinwachsen in die neue Mutterrolle mit unterstützen können und damit gute Bedingungen für die Geburt und die Entwicklung einer gelungenen Mutter-Kind-Bindung schaffen", betont die Landesrätin, und bezeichnet die Miteinbeziehung der Väter in diesen Prozess als Selbstverständlichkeit.

Am 15. Mai ab 13.30 Uhr in St. Jakob findet übrigens der Hebammentag 2015 des Kollegiums der Hebammen zum Thema der Menopause statt. 

LPA

stol