Gefordert sei auch die Politik, welche die Weichen für die künftige Entwicklung stelle: Die Erschließung der Alpen sei als abgeschlossen zu betrachten, unterstreicht AVS-Präsident Georg Simeoni und verweist auf das Manifest mehrerer alpiner Verbände im Alpenraum. <BR /></TD><TD><BR />„Der alpine Raum ist nicht nur Sehnsuchtsort, sondern auch Lebensgrundlage und soll das auch bleiben. Es dürfen keine weiteren Belastungen für die einheimische Bevölkerung, Natur und Landschaft dazukommen. Ein grundlegendes Umdenken ist erforderlich: Rückbau statt Ausbau, konsequenter Landschafts- und Umweltschutz, konkrete Maßnahmen zur Entlastung des alpinen Raums“, ist in der gemeinsamen Erklärung der Verbände zu lesen. <h3>„Naturbelassene Gegenden müssen erhalten bleiben“</h3>Die Lebensqualität in Südtirol sei hoch. Genau das mache unser Land auch attraktiv für Gäste aus dem Ausland. Allerdings müssten sich Bevölkerung, Unternehmer und Politik bewusst sein, dass die Grenze für eine weitere Entwicklung erreicht ist - weitere Erschließungsprojekte in alpinen Gebieten sind grundsätzlich abzulehnen. „Jegliche Form der Unterschutzstellung – Natura 2000, Naturpark, Biotop, Unesco-Erbe – muss ernst genommen und nicht untergraben werden. Auch noch naturbelassene Gegenden müssen als Ruhe- und Erholungsgebiete für Mensch, Flora und Fauna erhalten bleiben“, sagt AVS-Präsident Georg Simeoni.<BR /><BR />Ein Beispiel sei der derzeit diskutierte Bau der Seilbahnverbindung Monte Pana-Saltria auf der Seiser Alm ( <a href="https://www.stol.it/tag/Saltria-Monte%20Pana" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat ausführlich berichtet</a>). Es sei der Auftrag der gesamten Gesellschaft, die Natur auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. „Auch unsere Enkelkinder sollen sich noch an der Bergwelt erfreuen können“, sagt Simeoni.