Experten aus Italien, Österreich und Deutschland werden an den zwei Kongresstagen über die Entwicklungen des pathologischen Glücksspiels sowie dem exzessiven Umgang mit den neuen digitalen Medien referieren.Aktuelle, oft widersprüchliche Forschungsergebnisse in den jeweiligen Ländern werden dabei ebenfalls erörtert.Ein zentrales Thema des Kongresses ist der „furor ludi“, die „Leidenschaft des Spiels“. Die gesundheitspolitischen Auswirkungen, die Effekte auf Individuum und Gesellschaft sowie die Möglichkeiten präventiver Maßnahmen und die Entwicklung wirksamer Hilfestellungen für Betroffene und deren Familien sind Thema auf dem Kongress.Die im „Südtiroler Netzwerk Spielsucht“ vernetzten Dienste aus den Bereichen Gesundheit und Soziales versuchen der zunehmenden Problematik der Spielsucht etwas entgegenzusetzen.Mittel dazu sind Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung und Aufklärung sowie der Ausbau von Hilfsangeboten für Betroffene und ihre Angehörigen. Weitere Informationen über das Netzwerk Spielsucht und seine Aktivitäten gibt es auf www.aktion-spielsucht.itInteressierte können sich über die Internetseite www.ecmbz.it zur Veranstaltung anmelden. Einige Restplätze stehen noch zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei.Die Tagung beginnt am Donnerstag um 8.45 Uhr in der Aula Magna der Universität in Brixen.