Eine 70-jährige Frau fiel in Innsbruck einem sogenannten Love-Scam-Betrug zum Opfer. Alles begann im Mai letzten Jahres, eine unbekannte Person kontaktierte die Frau mittels eines Netzwerkdienstes und daraus wurde eine Freundschaft. <BR /><BR />Die Person soll dann, wie die Polizei laut Medienberichten mitteilt, vorgetäuscht haben, verliebt zu sein. Die Frau tauschte sich, in der Hoffnung, dass ihr Chatpartner ehrlich sei, weiterhin über unterschiedliche Plattformen mit ihrem angeblichen Liebhaber aus. <BR /><BR /> Er soll dabei finanzielle Probleme vorgetäuscht und die 70-Jährige so dazu gebracht haben, mehrfach Geld zu überweisen. Das Opfer hat schließlich begonnen Verdacht zu schöpfen, nachdem immer höhere Beträge im fünfstelligen Eurobereich gefordert wurden.<BR /><BR />Die Frau entschied sich deshalb, bei der Polizei eine Anzeige zu erstatten. Sie war laut der Polizei Opfer eines Betrugs geworden, den man als Love-Scam oder auch Romance Scam bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine moderne Form des Heiratsschwindels.<BR /><h3> Geködert durch Gewinnaussichten</h3>Ein 47-jähriger Mann wurde ebenfalls Opfer eines Internetbetrugs. Auch er wurde von den unbekannten Tätern über ein soziales Netzwerk kontaktiert. Er wurde jedoch nicht mit der Aussicht auf Liebe, sondern auf hohe Gewinne geködert.<BR /><BR />Seine Bekanntschaften sollen behauptet haben, im Goldhandel tätig zu sein und hohe Renditen erzielen zu können. Nach mehreren Gesprächen sollen sie das Opfer dazu gebracht haben, über eine App mehrere Überweisungen zu tätigen.<BR /><BR />Nachdem er eine Provision gezahlt hatte, soll der Kontakt jedoch abgebrochen sein. In der Zwischenzeit soll er bereits einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag überwiesen haben, wie die Polizei mitteilte.