Donnerstag, 25. November 2021

Interregionales Projekt Gletschermonitoring: Abschluss am 1. Dezember

Das interregionale Gletschermonitoringkonzept für Südtirol und Tirol GLISTT (Glacier Inventory South Tyrol – Tyrol) wird nun am 1. Dezember offiziell abgeschlossen.

Das Interreg-Projekt Glacier Inventory South Tyrol-Tyrol GLISTT wird von der Europäischen Kommission als einer der "Pioniere im Klimaschutz" angesehen. Im Bild eine Momentaufnahme der Webcam auf dem Hintereisferner mit Blick Richtung Weißkugel und Langtaufererspitze.
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Das Interreg-Projekt Glacier Inventory South Tyrol-Tyrol GLISTT wird von der Europäischen Kommission als einer der "Pioniere im Klimaschutz" angesehen. Im Bild eine Momentaufnahme der Webcam auf dem Hintereisferner mit Blick Richtung Weißkugel und Langtaufererspitze. - Foto: © Agentur für Bevölkerungsschutz/Interreg-Projekt GLISTT
Bis zum Jahr 2050 wird die Hälfte der Masse der Alpengletscher verschwunden sein. Der fortschreitende Vereisungsrückgang der Erde ist der unmittelbarste und eindeutigste Beweis für die globale Erwärmung, unterstreicht der Direktor des Landesamtes für Hydrologie und Stauanlagen in der Agentur für Bevölkerungsschutz Roberto Dinale.

Mit Rudolf Sailer von der Universität Innsbruck und Claudia Notarnicola von Eurac Research war er federführend am innovativen Konzept zum grenzübergreifenden Gletschermonitoring unter besonderer Berücksichtigung der Anwenderorganisationen in den Bereichen Hydrologie, Naturgefahren, Wasser- und E-Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus beteiligt: Das Interreg-Projekt Glacier Inventory South Tyrol-Tyrol GLISTT wird nun nach knapp vier Jahren offiziell abgeschlossen.


Leadpartner des Projektes GLISTT - Interregionales Gletschermonitoringkonzept für die Region Südtirol-Tirol Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020 sind das Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften und das Institut für Geographie an der Universität Innsbruck; Partner sind Eurac Research und die Agentur für Bevölkerungsschutz in Bozen.

stol

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